Engagement, das seinesgleichen sucht
“Der Mensch steht im Mittelpunkt” – diesem Leitgedanken folgt die Spethmann Stiftung seit ihrer Gründung bis heute. Gemeinsam mit Wegbegleitern, Förderpartnern und Vertreterinnen und Vertretern des Landkreises Harburg feierte sie nun ihr 25-jähriges Jubiläum, bei dem die Bilanz eines Vierteljahrhunderts gemeinnütziger Arbeit im Fokus stand – getragen von dem Anspruch, soziale Hilfe möglichst nah an den Menschen zu leisten.
Gegründet wurde die Stiftung im April 2001 von Marianne und Laurens Spethmann. “Die Idee für unsere Stiftung wurde im Jahr 2000 geboren. Nachdem unsere Eltern ihre Firmenanteile verkauft hatten und aus dem Unternehmen ausgeschieden waren, stellte sich für sie die Frage, wie ein neuer, sinnvoller Lebensabschnitt gestaltet werden könnte,” erinnert sich Michael Spethmann, heutiger Stiftungsvorstand. “Im April 2001 gründeten sie schließlich die Laurens H.C. Spethmann Stiftung mit dem klaren Gedanken, der Region etwas zurückzugeben – einer Region, der sie einen Großteil ihres Erfolges zu verdanken hatten.”
Unterstützung: unbürokratisch, konkret, zeitnah
Von Beginn an setzte die Stiftung auf schnelle und unbürokratische Unterstützung für Menschen und gemeinnützige Initiativen und verlagerte ihren Schwerpunkt auf soziale Projekte, vor allem für Kinder und Jugendliche. Heute unterstützt die Stiftung Vorhaben in der Jugendhilfe, Altenhilfe und im öffentlichen Gesundheitswesen – Bereiche, in denen Unterstützung konkret und zeitnah gebraucht wird. “Viele großartige Ideen meiner Eltern wurden mit viel Herzblut umgesetzt. Dazu gehört unter anderem das Bürgerfest in Neu-Wulmstorf zur Finanzierung der Laurens-Spethmann-Häuser”, so Michael Spethmann.
„Ihr Projekt ist auch mein Projekt“
Dem vorausgegangen waren Begegnungen, die die Entwicklung der LeA Neu Wulmstorf maßgeblich prägten. „Am Anfang stand die erste Begegnung mit Ihrem Vater Laurens Spethmann, die für mich heute noch so präsent ist, als wäre es gestern gewesen, erinnert sich LeA e.V. Vorständin Anette Dörner anlässlich der Festrede Michael Spethmanns. Der damalige Bürgermeister der Gemeinde Neu Wulmstorf, Günter Schadwinkel habe die entscheidenden Fäden gezogen, damit sie der Stiftung Ihr Projekt, Lebens- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen, vorstellen konnte. “Ich berichtete ausführlich über den bisherigen Weg der engagierten Eltern von LeA und über unsere Pläne. Am Ende des Gesprächs sagte dann Herr Spethmann kurz und bündig: Frau Dörner, Ihr Projekt ist auch mein Projekt.”
Der Grundstein in der Zusammenarbeit mit LeA war somit gelegt, eine Erfolgsgeschichte begann. „Attacke!” lautete der Kampfruf Laurens Spethmanns, mit dem er immer wieder die Entwicklung von LeA vorantrieb. “Nur mit dieser Grundeinstellung von uns allen und der tatkräftigen und finanziellen Unterstützung von Herrn Laurens Spethmann und seiner Stiftung konnten die Laurens Spethmann Häuser gebaut werden,” so Anette Dörner voller Dankbarkeit. Bis heute fördert die Spethmann Stiftung kontinuierlich die Projekte von LeA in erheblichem Umfang.
Fortsetzung folgt
Nach eigenen Angaben investiert die Stiftung jährlich rund 120.000 Euro in ihre Projekte. Seit der Gründung sind damit mehr als drei Millionen Euro in soziale Vorhaben in der Region geflossen, was die kontinuierliche Rolle der Stiftung als Förderin lokaler Initiativen einmal mehr verdeutlicht.
Für die kommenden Jahre kündigte Michael Spethmann an, weiterhin ein verlässlicher, unkomplizierter Partner zu sein, der hilft, wenn Hilfe gebraucht wird. “Wir sind stolz auf das, was wir gemeinsam in den vergangenen 25 Jahren erreicht haben – und gleichzeitig voller Vorfreude auf das, was noch vor uns liegt.” Das Jubiläum war damit nicht nur Rückblick, sondern auch ein Signal für die Fortsetzung der Stiftungsarbeit.
Titelfoto: Michael Spethmann (Vorsitzender Spethmann Stiftung, Anette Dörner (Vorständin LeA e.V), im Hintergrund Dr. Joachim Köhne (Geschäftsführer LeA Neu Wulmstorf gGmbH)
Fotos: Spethmann Stiftung